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Bogner

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Das Mode-Unternehmen Bogner wurde bereits 1932 von Willy Bogner in München zusammen mit einem Freund gegründet. Anfangs noch in einem Hinterhof gelegen, importierte man zunächst Skier, Ski-Zubehör und gestrickte Kleidung aus Norwegen. Willy Bogner hat zu dieser Zeit noch zwei Jobs: Tagsüber steht er in seinem Geschäft, abends trainiert er auf der Skipiste. Mit elf Titeln als deutscher Meister in der Nordischen Kombination wächst auch die Bekanntheit der Marke Bogner in ganz Deutschland.
 
1935 wird Bogner sogar Dritter bei der Weltmeisterschaft, ein Jahr später wird die Marke zum offiziellen Sponsor des deutschen Olympia-Teams und ist es bis heute geblieben. 1948 tritt auch Bogners Frau Maria als Designerin in Erscheinung und präsentiert auf der ersten Bogner-Modenschau ihre erste eigene Kollektion, welche sie als Model auch selbst dem Publikum zeigt. 1950 erscheint die erste Bogner-Herren-Kollektion und die Firma tritt endgültig aus dem Schatten des reinen Ski-Ausrüsters und beginnt, sich als Mode-Label in der ganzen Welt zu etablieren.

1972 tritt Willy Bogner Junior komplett in das Familien-Unternehmen ein, nachdem er vorher bereits als erfolgreicher Ski-Fahrer und Kamera-Mann unter anderem mit Abfahrts- und Rennbobszenen in vier Bond-Filmen internationale Bekanntheit erlangt hatte. Ein Jahr darauf übernimmt er die Leitung der ersten amerikanischen Fabrik in Newport im Bundesstaat Vermont. 1974 erscheint die erste Tennis-Kollektion, die auch auf dem US-Markt erscheint.

Auch in den letzten Jahren hat Bogner weiter an der Vielfalt der Marke gearbeitet und beispielsweise im Jahr 2000 die erste Lizenz für Bogner Jeans an die Mustang Gruppe vergeben. Dennoch ist man auch den sportlichen Wurzeln treu geblieben und übernahm im selben Jahr die Ausrüstung des BMW Formel 1-Teams. Desweiteren wurde die Marke um Sonnenbrillen, Handschuhe, Parfüms und eine Uhren-Kollektion erweitert.  Nebenbei dreht Bogner weiter spektakuläre Sportfilme: 2006 erschien die digitale Kinoversion von „Feuer und Eis“.
 
 
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